T - Theodizee

Die Kernfrage der Theodizee (altgriechisch: Rechtfertigung Gottes) lautet: Wieso verhindert Gott, der als gerecht, liebevoll und allmächtig verstanden wird, nicht, dass Menschen leiden? Für Martin Luther ist es unmöglich – und letztlich sinnlos –, Gottes Verhalten wirklich zu verstehen oder es gar zu rechtfertigen. Er kehrt diese spekulative Frage geradewegs um: Nicht Gott hat sich vor dem Verstand der Menschen zu rechtfertigen, sondern der Mensch muss vor Gott gerechtfertigt werden.

Gott ist und bleibt, auch wenn es den Menschen gegen den Strich geht, der Maßstab aller Dinge, die regula omnium (lateinisch: das Gesetz aller Dinge; WA 18, 712, 32 ff.). Was Menschen als intellektuelle Zumutung erscheinen muss, ist für ihn unstrittig: dass Gott auch durch das Böse das Gute schafft (WA 56, 331, 27). Die Gerechtigkeit Gottes ist unbegreiflich, verstehen lässt sie sich demnach erst in einer neuen Welt.

Den aller Welt Kreis nie beschloss, der liegt in Marien Schoß; er ist ein Kindlein worden klein, der alle Ding erhält allein.

Martin Luther

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