L - Leben, ewiges

Der Begriff des ewigen Lebens stammt aus der jüdischen Tradition. Darin gelten, wie dann auch im Christentum, Leben und Tod nicht als Naturvorgänge. Das Leben ist vom Schöpfer gegeben – und er kann es auch wieder nehmen (Römerbrief, Kapitel 5, 12). Tod und Leben sind jeweils Bilder für die Sünde einerseits und zum anderen für Gottes Gnade, die Vergebung der Sünden oder, wie Paulus sagt, für die Versöhnung zwischen Gott und Mensch.

Die Gemeinschaft mit Gott entsteht Christus und die Vergebung der Sünden; „wo aber Vergebung der Sünden ist, da ist auch Leben und Seligkeit“, also ewiges Leben, sagt Martin Luther. Das ewige Leben ist also nichts rein Zukünftiges, sonders es kann bereits in der Gegenwart wahr werden. Es ist wie eine Vorahnung des Reiches Gottes, zwischen einer jenseitigen Zukunft und der Gegenwart. Mit Paulus gesprochen: Es ist noch verborgen und wartet seiner Verwirklichung (Kolosser 3, 3).

L - Lieder

Martin Luther sang für sein Leben gern, er spielte Laute, dichtete und komponierte Lieder. Bereits an der Lateinschule von Eisenach hatte er Musiktheorie gelernt und im Chor gesungen. Während seines Studiums in Erfurt lernte er dann neben Theologie auch Musik und Kontrapunkt, eine Kompositionstechnik. Er war es, der seine wachsende Berühmtheit als Theologe dazu nutzte, den deutschsprachigen Gemeindegesang im Gottesdienst in Wittenberg einzuführen.

Seine Lieder hatten auch kirchenpolitische Inhalte: Mit dem Lied "Mit Freuden sie sich gaben drein“ protestierte er gegen die Verbrennung von Augustinermönchen 1523 in Brüssel, die sich der Reformation zugewandt hatten. Aus dem gleichen Jahr stammt sein programmatisches Reformationslied "Nun freut euch lieben Christen g‘mein“.

Auch das bekannteste Reformationslied, "Ein feste Burg ist unser Gott", eine Vertonung von Psalm 46, etwa aus dem Jahr 1529, wurde von Martin Luther gedichtet und vertont. Vermutlich sangen dieses Lied die lutherisch gesinnten Stände im Frühjahr 1529 beim Reichstag zu Speyer, als sie unter Protest die Versammlung verließen. Bis heute ist Martin Luther in den evangelischen Gesangbüchern mit zahlreichen Liedern vertreten.

Der charakteristische Gegenstand der Theologie ist der Mensch, der der Sünde schuldig und verworfen ist, und Gott, der den sündigen Menschen rechtfertigt und errettet. Was außerhalb dieses Gegenstandes in der Theologie erfragt und erörtert wird, ist Irrtum und Gift.

Martin Luther

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