G - Gesetz

Das Gesetz ist ein wichtiger Begriff für die evangelische Ethik, er wird klar abgegrenzt vom Evangelium. Luther hat diese Unterscheidung vor allem aus den Paulusbriefen herausgearbeitet. Das Verständnis für diesen Unterschied und das Zusammenspiel der beiden Größen erschließt auch das Verständnis für die Rechtfertigung vor Gott.

Nach der lutherischen Rechtfertigungslehre ist das Gesetz notwendig, weil die Menschen immer wieder der Schöpfungsordnung Gottes zuwiderhandeln. Mit dem Gesetz lässt sich das Böse eindämmen und eine gewisse Ordnung in der Welt herstellen.

Aber auch im Verhältnis des Menschen gegenüber Gott hat das Gesetz eine große Bedeutung: Es weist den Menschen, der wie Gott sein will, in seine Grenzen. Wer versucht, sich über Leistung und gute Werke vor Gott zu rechtfertigen, scheitert immer wieder an der Unerfüllbarkeit des Gesetzes. In diesem Scheitern liegt die Erkenntnis begründet, nur aus Gottes Gnade, nicht aber aus eigenen Taten heraus gerecht gesprochen zu werden. So eröffnet das Gesetz auch religiöse Einsichten. Diese beiden unterschiedlichen Aspekte, den zivilen und den theologischen Zweck des Gesetzes (lateinisch: usus civilis legis/ usus theologicus) hat Martin Luther besonders betont.

Alle Arbeit ist nichts anderes als ein Finden und Aufheben der Güter Gottes.

Martin Luther

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