G - Gesetz

Das Gesetz ist ein wichtiger Begriff für die evangelische Ethik, er wird klar abgegrenzt vom Evangelium. Luther hat diese Unterscheidung vor allem aus den Paulusbriefen herausgearbeitet. Das Verständnis für diesen Unterschied und das Zusammenspiel der beiden Größen erschließt auch das Verständnis für die Rechtfertigung vor Gott.

Nach der lutherischen Rechtfertigungslehre ist das Gesetz notwendig, weil die Menschen immer wieder der Schöpfungsordnung Gottes zuwiderhandeln. Mit dem Gesetz lässt sich das Böse eindämmen und eine gewisse Ordnung in der Welt herstellen.

Aber auch im Verhältnis des Menschen gegenüber Gott hat das Gesetz eine große Bedeutung: Es weist den Menschen, der wie Gott sein will, in seine Grenzen. Wer versucht, sich über Leistung und gute Werke vor Gott zu rechtfertigen, scheitert immer wieder an der Unerfüllbarkeit des Gesetzes. In diesem Scheitern liegt die Erkenntnis begründet, nur aus Gottes Gnade, nicht aber aus eigenen Taten heraus gerecht gesprochen zu werden. So eröffnet das Gesetz auch religiöse Einsichten. Diese beiden unterschiedlichen Aspekte, den zivilen und den theologischen Zweck des Gesetzes (lateinisch: usus civilis legis/ usus theologicus) hat Martin Luther besonders betont.

Bei uns ist alle Tage Ostern, nur dass man einmal im Jahr Ostern feiert.

Martin Luther

Facebook Icon
Instagram Icon
YouTube Icon

News

21.08.2018 Frank Winkels lädt ein...

...zur Süddeutschland-Tour nach Fellbach, Augsburg und Freiburg (Brsg.)

 

mehr

26.07.2018 Dieter Falk lädt ein...

zur Süddeutschland-Tour. Jetzt Tickets sichern!

mehr

26.07.2018 Ulrich von Kirchbach, erster Bürgermeister Freiburgs, lädt ein...

...zur Aufführung in Freiburg. Jetzt Tickets sichern!

mehr

20.06.2018 Luther geht wieder auf Tour!

Jetzt Tickets sichern!

mehr

Unser Partner