Der Herr der Technik

Christoph Hahnl in Siegen

Senior Account Manager Christoph Hahnl, PRG Hamburg, ist bei „Luther“ Herr der Audio-, Licht- und Videotechnik. Über 150 Tage im Jahr weltweit für große Live-Events unterwegs, relaxed der Frankfurter in seiner Freizeit bei Motorrad-Fahrten im Taunus und betreibt als Veranstalter das kleine Kulturrestaurant „habel.elf“ in seiner Heimatstadt. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt:

Christoph, Du bist eines der vielen Gesichter bei Luther und auf der Tour technischer Leiter, angestellt bei PRG - Beruf oder Berufung?

Eigentlich eher Berufung.  Nach dem Zivildienst habe ich zunächst bei verschiedenen Unternehmen der Branche gearbeitet und wurde dann von PROCON (später PRG) endgültig „berufen“.

PRG ist mit 350 Angestellten und 35 Azubis Deutschlands großer Eventdienstleister. Wahnsinn, dass wir als kleines Chorprojekt solche Profis mit am Start haben!  

Na, Ihr habt ja mehr Leute im Chor als wir Angestellte! Also wenn wir da Berlin sehen mit 4.000 Chorsängern – da sind wir ja weit von weg! (lacht)

Du bist weltweit in den Arenen zuhause; ob bei den „SEA Games in Kuala Lumpur“  oder in Rio, Lissabon, Madrid, Las Vegas,… - und heute in Siegen, bei Luther! (gemeinsames lachen)

Ja, mit unseren Teams „Concert + Touring“ und „Special Events“ machen wir die Luther-Tour… 

Du bist sonst mit großen Namen unterwegs: David Garrett, Westernhagen, Bruce Springsteen, Ivete Sangalo, Avichii - und nun LUTHER! Bleibt da bei diesem Umfeld Luther überhaupt hängen?

Auf jeden Fall! Weil Luther mit diesem Chorauftritt  so eine Atmosphäre transportiert, wie sie sonst keiner hat. Und dann auch noch mit dem Inhaltlichen, mit den deutschen Texten: man versteht alles – und man ist halt mit christlichen Inhalten unterwegs. Es gibt bei mir sogar Techniker und Mitarbeiter, die direkt sagen, sie wollen deswegen gerne bei Luther mit dabei sein. Von daher ist das auf jeden Fall eine ganz spezielle Sache – gerade im Lutherjahr! Das passt dann perfekt.

Welche Bedeutung hat solch ein Chorprojekt für Dich – unterscheidet sich die Arbeit von der mit den Tour Companies, mit denen Du sonst zu tun hast?

Sie unterscheidet sich davon sogar sehr stark! Bei Luther geht man einfach freundlicher miteinander um; bei Problemen kann man sich immer zusammensetzen und in einer vernünftigen, menschlichen Art und Weise ruhig miteinander reden und eine Lösung finden. Das ist sonst im Business nicht immer so. Man hat beim Luther-Team hochmotivierte Leute um sich herum, mit so viel Spirit und Enthusiasmus, dass man tatsächlich schon mal das Problem haben kann, Schritt zu halten…

Kannst Du für Dich selber etwas mit der Musik/den Texten bei Luther anfangen? Hast Du ein Lieblingslied, das als Ohrwurm bei Dir hängen geblieben ist?

Ja, das Anfangs- und Schlusslied „Wer ist Luther“ und „L-U-T-H-E-R“, weil das natürlich nachklingt. Das hat man dann als letztes aufgenommen und singt es im Kopf weiter.

Im Lutherjahr ist Luthers Appell „Selber denken“ ein traditioneller Ansatz, der ja auch heute modern und aktuell ist…

…und auch immer aktuell bleiben wird, weil wir Menschen dazu tendieren, bequem zu sein: die Anderen alles für uns regeln lassen und uns mitziehen lassen. „Selber denken“ beinhaltet immer, so ein bisschen gegen den Strom zu sein, sich selber eine eigene Meinung zu bilden.

Kannst Du eigentlich selber etwas mit der Kirche anfangen?

Ja, schon. Ich bin von meinen Eltern her vorgeprägt: mein Vater war Chorleiter, und ich bin in meine Branche sogar durch christliche Rockmusik `reingekommen: „Pieces“ hieß die Band damals – mit der Frankfurter Sängerin Heike Barth, die beim Verlag Schulte und Gerth zunächst christliche Popsongs sang und dann einen Vertrag beim Plattengiganten EMI Electrola bekam.

Vor kurzem hatte die ARD die Themenwoche „Woran glaubst Du?“ Wie würdest du die Frage für Dich beantworten?

Also, ich glaube schon an Gott und auch an Jesus. Ich denke auch, dass ich da eine Beziehung habe, die bei mir mal stärker und mal schwächer ausgelebt ist. Da sind mal Zeiten, wo man auch mit Freunden näher dran ist und Zeiten, wo die Beziehung auch mal ein bisschen nach unten rutscht.

Fällt Dir zu den Luther-Aufführungen ein kleines Highlight ein bzw. etwas, was auf der Tour auch mal schief ging?

Ein Highlight war sicherlich die Veranstaltung im Gerry Weber Stadion in Halle/Westf., weil das dort so eine besondere, verdichtete Stimmung war – ein Erlebnis! Und schief gelaufen ist natürlich gar nichts…

Wenn wie heute hier in Siegen nach dem Ende von Luther das letzte Lied „Wir sind Gottes Kinder“ nachklingt und Zuschauer es auf dem Weg zum Parkplatz weitersingen, dann hat die Stimmung schon etwas Besonderes... - und das wünsche ich Dir, dass ‚Luther‘ für Dich etwas Besonderes bleibt, auch nach der Tour. 

Danke für Deine Zeit.

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Martin Luther

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